Der Leiter der Regionalentwicklung Vorarlberg Franz Rüf hatte Bürgermeisterin Annette Sohler aus Lingenau und Bürgermeister Georg Fröwis aus Bezau sowie weitere Beteiligte mitgebracht, die über den Verlauf des Projekts in ihren Pilotgemeinden berichteten. In Bezau undLingenau wurden im Rahmen des Projekts 13 Laufstrecken mit verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden erhoben und ausgeschildert. Neun Laufstreckenerheber, drei Grafiker, zwei Moderatoren und sieben Schilderaufsteller waren dafür im Einsatz. Viele dieser Akteure im Projekt waren aus dem Bregenzer Wald mitgereist und rundeten die Erläuterungen der Bürgermeister ab. Inzwischen sind die Laufstrecken begehbar, der Flyer zu den Laufstrecken ist fertig und die Strecken werden in eine Vorarlberg-App eingepflegt. Eröffnet werden diese Laufstrecken am 20.09.2014.
Auch aus den Pilotgemeinden Mühlheim an der Donau im Landkreis Tuttlingen und Geislingen im Zollernalbkreis gab es Erfreuliches zu den gelaufenen Pilotaktionen zu berichten. Ein voller Erfolg war die gemeinsam durchgeführte Albwinterquerung im Februar 2014. Unter der Regie der Donaubergland GmbH und der Schwäbischen Albvereine Geislingen, Binsdorf und Mühlheim an der Donau sowie mit Unterstützung durch die Städte Mühlheim an der Donau und Geislingen war eine Wandergruppe ab Geislingen, die andere Gruppe ab Mühlheim an der Donau unterwegs nach Wehingen auf der Alb. Insgesamt konnten 160 Wanderer zu der Aktion motiviert werden und hatten ein tolles Wintererlebnis, wie Herr Bosch vom Schwäbischen Albverein Geislingen betonte.
Mühlheims Bürgermeister Jörg Kaltenbach und der Vorsitzende des VfL Mühlheim gaben einen Rückblick auf das Familiensportwochenende in Mühlheim, das verschiedenste Aktionen für Familien bot. Auf einen etwas längeren Zeitraum war die AktionSportSpaß Geislingen angelegt, von der der Vorsitzende des TSV Geislingen Jürgen Koch berichtete. Hier war es nach dem Motto "Runter vom Sofa" möglich, sich in verschiedenen Sportarten auszuprobieren bzw. an mehreren Sportveranstaltungen teilzunehmen und Teilnahmestempel zu sammeln.
Insgesamt ist es mit den durchgeführten Aktionen gelungen, sowohl die sportlich Ambitionierten und Trainierten als auch die eher Ungeübten zur sportlichen Bewegung und Aktivität zu bringen, was das Ziel der Pilotaktionen war. Auch das Ziel, auf beide Regionen als ganzjährige Lauf- und Wanderdestinationen aufmerksam zu machen, wurde erreicht, wie Walter Knittel, Geschäftsführer der Donaubergland GmbH und Silke Schwenk, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Zollernalbkreis, bestätigen.
Das gemeinsame Förderprojekt läuft zwar aus, die geknüpften Kontakte und Verbindungen zwischen den Regionen sollen jedoch vertieft und weiterentwickelt werden. Beim Abschlusstreffen wurden auch bereits die möglichen Themenfelder für eine Fortsetzung der Kooperation abgesteckt. Neben Bewegung könnten sich die Themen Energie, Klimaschutz, Handwerk und vor allem die Stärkung und Belebung der Ortskerne für eine Kooperation anbieten.
Mehr dazu auch im Internet unter www.leader-suedwestalb.de