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Wie produktiv ist die Solaranlage im Winter?

Dachdeckerhandwerk Rheinland-Pfalz: Solaranlagen sind nicht nur „Saison-Kraftwerke“
Auch wenn eine PV-Anlage im Winter ihre Energieproduktion auf etwa ein Drittel der Jahresleistung reduziert, ist das oft mehr als der Durchschnitts-Jahresbedarf eines Dreipersonen-Haushalts.
Auch wenn eine PV-Anlage im Winter ihre Energieproduktion auf etwa ein Drittel der Jahresleistung reduziert, ist das oft mehr als der Durchschnitts-Jahresbedarf eines Dreipersonen-Haushalts.

(lifepr) (Koblenz-Rauental, 16.11.2023) Ob PV-Anlagen zur Stromerzeugung oder Solarthermieanlagen zur Wärmeerzeugung – im Sommer sind Solaranlagen maßgeblich an der Energieerzeugung und dem Energiesparen beteiligt sind. Aber was ist im Winter?

Johannes Lauer vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Rheinland-Pfalz hat gute Nachrichten: „Selbst im Winter, wenn die Sonnenstunden weniger werden, arbeiten Solaranlagen weiter und sparen ihren Nutzern auch dann bares Geld“.

Je nach Winterverlauf und Dauer erzeugt z. B. eine PV-Anlage in der kalten Jahreszeit „nur“ etwa ein Drittel der Gesamtjahresleistung an Strom. Doch bei einer 10 kWp-Anlage, wie sie auf Ein- und Zweifamilienhäusern üblich ist, können das im Durchschnitt über 2.000 kW Strom sein. Das entspricht dem Jahres-Durchschnittsverbrauch einer dreiköpfigen Familie.

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist die Kombination der PV-Anlage mit einem Stromspeicher sinnvoll. „Dann kann auch nach dem frühen Sonnenuntergang im Winter die Sonnenkraft in den eigenen vier Wänden genutzt werden“, erklärt der Landesinnungsmeister aus Lahnstein.

Auch Kälte stellt kein Problem für Solaranlagen dar. Ganz im Gegenteil: Bei sehr hohen sommerlichen Temperaturen wird der Wirkungsgrad von Solarmodulen sogar verringert. Johannes Lauer dazu: „Ein kalter, sonniger Wintertag kann eine PV-Anlage effektiver arbeiten lassen als ein hochsommerlicher Hitzetag“.

Selbst bei einer geschlossene Schneedecke stellt die Solaranlage nicht ihren Betrieb ein. Auch mehrere Zentimeter Schnee auf den Modulen durchdringt das Licht. Allenfalls sehr hohe Schneelasten sollten vermieden werden, da sie die Module beschädigen könnten.

„Extreme Schneemengen sollten aber niemals vom Hausbesitzer in Eigenregie von der Solaranlage entfernt werden – dafür gibt es qualifizierte Dachdeckerbetriebe, die entsprechend gesichert arbeiten“, so der Hinweis des Dach-Experten.

Da auch bereits die fachgerechte Montage von Solaranlagen auf dem Dach entscheidend für deren Wirkungsgrad und die Wettersicherheit – auch bei Sturm – ist, sollte sie ausschließlich Dachdecker-Fachbetrieben vorbehalten bleiben.

Ihre Adressen gibt es bei den regionalen Dachdecker-Innungen und auf der Homepage des Dachdeckerhandwerks Rheinland-Pfalz unter www.dach-rlp.de

Ansprechpartner:

Herr Harald Friedrich
HF.REDAKTION
Telefon: +49 (8165) 939754
Fax: +49 (8165) 939755
Zuständigkeitsbereich: Presse

Herr Andreas Unger
Telefon: +49 (261) 4010-417
Fax: +49 (261) 4010-418
Zuständigkeitsbereich: Geschäftsführer

Über Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Rheinland-Pfalz: Der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Rheinland-Pfalz vertritt rund 470 Dachdecker-Innungsbetriebe, die sich den 18 regionalen Innungen angeschlossen haben. Das Verbandsgebiet reicht von Eifel bis Hunsrück, vom Westerwald bis an den Rheingau.

An der Verbandsspitze steht der Lahnsteiner Dachdecker- und Klempnermeister Johannes Lauer als Landesinnungsmeister. Die Verbandsgeschäftsführung liegt bei Andreas Unger. Sitz des Verbandes ist die Mittelrhein-Metropole Koblenz.

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