Seit dem 1. Oktober 2016 ist es amtlich: Gesetzlich Krankenversicherte dürfen einen Medikationsplan einfordern, sobald mindestens drei systemisch wirkende Arzneimittel über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen verschrieben werden. Bisher obliegt allein den Ärzten die Erstellung dieses Plans. Doch die Stimmen von Fachärzten und Verbänden werden zunehmend lauter. Lars Lindemann, Hauptgeschäftsführer des SpiFA (Spitzenverband für Fachärzte), spricht ganz offen: „Der Gesetzgeber hat bei der Umsetzung des E-Health-Gesetzes zwar einen richtigen Ansatz gewählt, der aber nicht konsequent zielführend ist […]“.* Er fordert, Apotheker und deren unabdingbare Arzneimittelkompetenz für ein effektives Management mit einzubinden.
Eine weitere Schwachstelle in der Umsetzung offenbart sich in der Form des Plans; denn ihn gibt es für den Patienten erst einmal nur auf Papier. Ab 2018 soll der Medikationsplan dann auch digital verfügbar und 2019 über die elektronische Gesundheitskarte abrufbar sein.
Mit der App „Mein Medikationsplan“ kann der Patient das Papier jetzt ersetzen und seinen Medikationsplan vor dem Verlieren und Verknittern bewahren. Hierfür liest die App den 2D-Barcode aus und überträgt ihn mitsamt der Daten direkt auf das iPhone. Genau das garantiert höchste Sicherheit. Der Clou dabei: Die Ansicht von Patient und Fachpersonal unterscheidet sich - eine App also, die sowohl patienten- als auch lösungsorientiert denkt. Der Medikationsplan kann durch den Barcode vom Arzt oder Apotheker ganz einfach in dessen System eingelesen und danach entsprechend angepasst und verändert werden. Erneut den generierten Barcode eingescannt, landet der angepasste Plan anschließend wieder auf dem iPhone des Patienten; der vorherige wird in der Patienten-Historie mit dem Ausstellerhinweis archiviert. So geht nichts mehr verloren.
Benedikt Becker, Geschäftsführer von Apozin, meint: „Schon immer haben wir Multi-Channel-Lösungen entwickelt, die den Alltag von Gesundheitsdienstleistern enorm erleichtern und die Kundenbeziehung nachhaltig verändern und stärken. Wir müssen Veränderungen vom Markt her unterstützen und dabei helfen, mit patientennahen und unkomplizierten digitalen Lösungen die Abläufe im Gesundheitswesen zu vereinfachen und für alle Teilnehmer komfortabler und sicherer zu gestalten. Die App hat noch viel Entfaltungspotential. Wir bereiten schon jetzt sinnvoll Erweiterungen vor, die vor allem Sicherheits- und Komfortfunktionen umfassen. Denn es geht um einfach und sicher. Und nur dann ist es ein Produkt, das auch zum Patienten passt.“
*„Fachärzte unterstützen Apotheker“ | Apotheker Zeitung | 03.10.2016 | Nr. 40 | S. 8
Die App gibt es jetzt kostenfrei zum Downloaden im Apple-Store: https://itunes.apple.com/de/app/mein-medikationsplan/id1162161303?mt=8
Link zum Download des Infoblattes für Kunden und Patienten: http://www.apozin.de/download/infoblatt_medikationsplan.pdf
Demnächst ist diese App auch für Android erhältlich.