Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, MdB betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der Biomedizin: "Die Zukunft des Gesundheitssystems in Deutschland wird entscheidend von einer gelungenen Balance zwischen Innovation und Kostenkontrolle abhängen. Dafür ist es notwendig, die biomedizinischen Entdeckungen der jüngeren Vergangenheit unter Wahrung notwendiger Standards für Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit noch schneller zu den Patientinnen und Patienten zu bringen. Wege dazu müssen gemeinsam mit den führenden Industriestaaten gesucht werden, denn deren Gesundheitssysteme stehen gleichermaßen vor der Herausforderung, immer neue, wirksamere und nebenwirkungsärmere Behandlungsmethoden verfügbar zu machen, gleichzeitig jedoch die Gesundheitskosten in einem zukunftssicheren Rahmen zu halten."
Das internationale Interesse an dem zweitägigen Workshop "Better Health trough Biomedicine - Innovative Governance" ist sehr groß. So werden unter anderem die Leiterin der amerikanischen FDA (Food and Drug Adminstration)
Margarete Hamburg, der Präsidenten der französischen Académie des technologies Alain Pompidou und der Leiter der britischen Zulassungsbehörde NICE (National Institute for Health and Clinical Excellence) Sir Michael Rawlins mit Impulsreferaten zum Gelingen des Workshops beitragen. Gemeinsam will man nach neuen Strategien suchen, um den Weg neuer diagnostischer und therapeutischer Verfahren von der Idee bis zum Krankenbett zu beschleunigen.
Die OECD sieht im Gesundheitssektor einen der bedeutendsten Innovationsmotoren der Industriestaaten. In der 2010 veröffentlichten Innovation Strategy der OECD nimmt dieser Bereich daher eine prominente Rolle ein.
Die Eröffnungsrede wurde vom Staatsekretär im Bundesministerium für Gesundheit Stefan Kapferer gehalten.
Weitere Informationen unter: http://www.oecd.org/...