- Mecklenburg-Vorpommern führt Gewinnerliste der Flächenstaaten an
– Städte- und Kulturtourismus weiter im Trend
– weiter Wachstum im September Frankfurt am Main, 15. November 2007
Die Nachfrage der Deutschen nach Aufenthalten im eigenen Land wächst auch im September 2007 weiter:Die vorläufigen Übernachtungszahlen des Statistischen Bundesamtes für Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten und Campingplätzen weisen ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat aus. Absolut gesehen werden im September 32,5 Millionen Übernachtungen erreicht. In den ersten neun Monaten des Jahres kommt die Inlandsnachfrage mit 242,2 Millionen Übernachtungen auf ein Wachstum von etwa drei Prozent.
"Deutschland ist als beliebtestes Reiseziel der Deutschen fest etabliert," kommentiert Ernst Hinsken, Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus die aktuelle Entwicklung. "Die Vielseitigkeit unseres Landes sowie das sehr gute Preis-/ Leistungsverhältnis machen es auch für Inlandsurlaub ausgesprochen attraktiv."
"Unser gezieltes Aufgreifen von aktuellen Trends, wie Kurztrips zu Städtezielen oder kulturelle Höhepunkte wie zum Beispiel die diesjährige documenta stimuliert den Deutschland-Tourismus auch dann, wenn wir mal keinen Bilderbuchsommer haben" ergänzt Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT.
Im August konnte bei den Flächenstaaten vor allem Thüringen mit einem deutlichen Wachstum von 15,2 Prozent bei den Übernachtungen punkten.Besonders die Ferienregionen Vogtland und Thüringer Wald steigen in der Gunst der Sommerurlauber. Aber auch die Städte Eisenach, Jena, Erfurt und Weimar mit ihrem reichhaltigen Kulturangebot wie beispielsweise dem Festival "DomStufenfest" freuen sich über zunehmende Übernachtungszahlen.
Hessen registrierte im August einen Zuwachs bei den Ankünften gegenüber dem Vorjahresmonat von 16,5 Prozent, die Zahl der Übernachtungen stieg um 9,3 Prozent. Zu dieser außer-ordentlich positiven Entwicklung trug u.a. auch das Kunst-Event des Jahres, die Documenta 12 in Kassel, bei.In der documenta-Stadt übernachteten im Juli 63,4 % und im August 82,5 % mehr inländische Gäste.
Obwohl der August für klassische Badeurlauber ein weniger einladendes Wetter zu bieten hatte, führt Mecklenburg-Vorpommern die Gewinnerliste bei den Flächenstaaten von Januar bis August 2007 mit einem Plus von 6,9 Prozent im Vergleich zu 2006 an. Hier dürfte neben den sommerlichen Temperaturen im Frühjahr und der verbesserten Anbindung vor allem auch der vielbeschriebene G8-Gipfel eine Rolle spielen.