Wer nach Finnland aufs Land fährt, träumt schon vorher von rot gestrichenen Bauernhäusern mit weißen Fenstern, von idyllischer Landschaft, gesunder Natur, von einer Sauna im Grünen, von herrlicher Ruhe und Abgeschiedenheit: Bei der Bauernhof-Rundreise übernachten Sie in behaglichen Zimmern im Hauptgebäude, auf einer Huskyfarm oder einem Gutshof - herzliche Gastfreundschaft und leckere Hausmannskost inklusive. Wer dann noch Lust auf Bären hat, kann Meister Petz aus nächster Nähe in seiner natürlichen Umgebung beobachten. "Bei 98 % aller Bärenbeobachtungen hatte der Mensch Glück und traf auf den König der Wälder", weiß der Touristenführer Urpo Heikkinen aus der Region Kainuu zu berichten.
Ein idealer Ort, um sich mit dem finnischen Wald aus einer anderen Perspektive zu befassen, ist die Kleinstadt Mänttä, die zirka 80 Kilometer nördlich von Tampere liegt und sich im Rahmen der Rundreise leicht in den Routenverlauf einbauen lässt.
Hügel, Seen und viele Wälder: Das war es, was Gustaf Serlachius vor mehr als 140 Jahren bewegte, in Mänttä die Produktion von Zellstoff, dem Grundstoff für die Papierherstellung, aufzunehmen. Erst sein Neffe Gosta machte aus dem Erbe einen landesweit führenden Konzern der Forstindustrie Finnlands. Noch heute verlangt in Finnland jeder nach "Serla" -Küchenpapier und nicht nach einer gewöhnlichen Papierrolle.
Das Weiße Haus, 1934 als Hauptsitz des Holzunternehmens erbaut, beherbergt, ähnlich wie die Villa Hügel von Krupp, ein Museum über das Leben der Familie Serlachius und deren Mitarbeiter in der frühindustriellen Zeit. Gosta sammelte schon früh zeitgenössische Kunstwerke, welche noch heute zu besichtigen sind. Das prachtvolle Gebäude gehört zu den Ankerpunkten der europäischen Route der Industriekultur - ein faszinierendes Erlebnis.
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