„Jeder Schuhkarton wird von unseren Freiwilligen nochmal durchgesehen, um sicherzustellen, dass keine zollrechtlich unzulässigen Gegenstände in den Paketen sind. Zudem wollen wir gewährleisten, dass jedes Geschenk sein Ziel erreicht: Einem Kind Liebe greifbar zu machen“, erklärt Weihnachtswerkstatt-Chef Karsten Kranz. Manche würden in Unwissenheit auch gebrauchte Dinge einpacken. Diese werden entfernt und durch neue Geschenke ersetzt. „Zudem werden wir auch weitere Päckchen komplett selbst packen.“ Bis 15. November kann man noch seinen eigenen Schuhkarton zu einer von rund 80 Abgabeorten in Berlin bringen. „Unser neuer Logistikpartner DRS Postservice holt die Päckchen kostenlos von einigen Abgabestellen ab“, berichtet Kranz. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam daran arbeiten können, Kinder in Not mehr als einen Glücksmoment zu eröffnen.“
Ehrenamtliches Engagement soll Freude machen
Wer sich mit engagieren will, sollte etwa 3,5-Stunden Zeit mitbringen. „Nach einer kurzen Einweisung wird gemeinsam im Team gearbeitet“, erklärt Karsten Kranz. Zwischendurch gebe es kleine Überraschungen. „Ehrenamtliches Engagement soll Freude machen. Wir wollen, dass es für jeden ein bereicherndes Erlebnis wird, sich hier mit einzubringen.“ Einige Unternehmen hätten schon angefragt, ob sie ihre Mitarbeiter zum Mitpacken schicken können. Auch freue man sich über Sachspenden von Firmen und Privatpersonen. Für die Planung ist eine vorherige Anmeldung unter www.weihnachtswerkstatt.de oder unter 030 – 76 883 413 notwendig. Zur Vorbereitung gibt es am 10. November ab 17:30 Uhr eine Infoveranstaltung (Haynauer Str. 49, Hinterhof, 12249 Berlin), zu der alle Interessierten eingeladen sind. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Über „Weihnachten im Schuhkarton“
„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der internationalen Aktion „Operation Christmas Child“ des christlichen Hilfswerks Samaritan’s Purse. Träger im deutschsprachigen Raum ist das christliche Werk Geschenke der Hoffnung. Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 11,2 Millionen Kinder in etwa 100 Ländern durch die Aktion erreicht.