In seinen Ausführungen charakterisierte der Mannheimer Kammerpräsident den Mittelstand als Erfolgsmodell und bezeichnete ihn als "Synonym für Stabilität, Innovation und internationale Wettbewerbsfähigkeit".
Das Handwerk zeichne den persönlich haftenden Unternehmer aus, der mit engen persönlichen Bindungen an Mitarbeiter und Auszubildende tief in der Region verwurzelt sei. Darin liege auch der Grund, warum Deutschland die Krise der vergangenen Jahre so schnell überwinden konnte. Neben der Verantwortungskultur im Handwerk habe auch eine besondere mittelständische Finanzierungskultur das Handwerk geprägt, die bankenorientiert und regional über das Hausbankensystem angelegt sei und langfristige Vorhaben im Auge habe.
Als eine weitere Stärke des Mittelstands erkannte Tschischka das duale Ausbildungssystem als Garant für die hohe Qualifikation der Fachkräfte und die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.
Tschischka wörtlich: "Verantwortungsbereitschaft, eine hervorragende Ausbildung und Innovationsfähigkeit haben dazu geführt, dass sich kleine Betriebe über die Jahre und Generationen zu dem stabilen Mittelstand entwickeln konnten, der Deutschland heute auszeichnet".
Den Jungmeisterinnen und Jungmeistern zugewandt, sah er eine gute Zukunft für sie, weil sie "diejenigen sind, die maßgeblich für Ausbildung und Beschäftigung sorgen, Betriebe gründen, für individuelle Lösungen stehen und Verantwortung für das übernehmen, was sie leisten und wie sie es leisten".
Nunmehr sei es an ihnen, mit "dem Pfund ihres Wissens und Könnens" zu wuchern", ermunterte er die Meister des Jahrgangs 2012 abschließend.