Die Nacht der Zeitumstellung auf die Winterzeit war eine gute Chance, die spätherbstlichen Weinberge zwischen Klein-heppach, Strümpfelbach und Stetten einmal in einem ganz anderen Licht zu erwandern und zu sehen. Auf dem Weg von Endersbach ging es aussichtsreich zum Kleinheppacher Kopf, zum Karlstein oder zur Y-Burg mit Überraschungen am Weg, kleinen schwäbischen Köstlichkeiten und natürlich den passenden Remstaler Weinen.
Zunächst eher ein Experiment, zu dem die Weinerlebnisführer des Remstals erstmals eingeladen hatten, das sich aber dann im Laufe des Abends, nach der abschließenden Meinung der Gäste, zu einer gelungenen Premiere mit guten Fortsetzungschancen mauserte.
Die aktuell 7 Weinerlebnisführer des Remstals haben eine etwa neunmonatige Ausbildung an der staatlichen Weinbauschule in Weinsberg absolviert. Zusammen mit etwa 70 anderen Kollegen aus ganz Württemberg möchten sie die Weinlandschaft und die Ergebnisse im Glas als "Gesamterlebnis" anbieten. "Wir machen um die sehr schönen Zutaten, wie z.B. unsere Landschaft, unsere Städte und Dörfer, unsere Geschichte und natürlich auch die Menschen, "a Bändele und a Schleifle", so dass wir unseren Gästen ganz neue, genussvolle Zugänge zum heimischen Wein verschaffen."
Die "Feuer und Flamme" Weinwanderung im Remstal greift eine Initiative des Deutschen Weininstitut auf, das eine "Nacht der Weinkultur" (in der Nacht der Zeitumstellung auf die Winterzeit) in allen Deutschlands deutschen Weinregionen angeregt hatte. Weitere Infos erhalten Interessierte im Internet unter www.weinerlebnistour.de oder www.deutscheweine.de.