Dieses Jahr nehmen an dem zweitägigen Praktikum 15 Schülerinnen und Schüler aus rheinland-pfälzischen Gymnasien teil. Der Universitätsbesuch ist eine Belohnung für ihr herausragendes Abschneiden in den ersten beiden Runden der 21. Internationalen Biologie-Olympiade (IBO). Sie gehören zu den 15 Besten in Rheinland-Pfalz. Besonders erfreulich ist, dass der Wettbewerb bei den Schülern in Rheinland-Pfalz zunehmendes Interesse findet.
Die Inhalte des Praktikums und vor allem die Anforderungen des Wettbewerbs gehen teilweise weit über den Unterrichtsstoff hinaus. Umso erfreulicher ist es, dass in diesem Jahr neben Simon Schneider aus Andernach (Kurfürst-Salentin-Gymnasium) wieder zwei Schüler aus Kaiserslautern (Jasmin Schlotthauer und Felix Hasse vom Hohenstaufen-Gymnasium), die dritte Runde in Kiel erreicht haben, eine Leistung, auf die die Schülerinnen und Schüler sehr stolz sein können. Zusammen mit 37 weiteren Olympioniken aus ganz Deutschland bestreiten die drei dort ein weiteres Auswahlverfahren, bei dem es um den Einzug in die vierte und letzte Runde geht. Die vier besten kämpfen dann für Deutschland bei der 19. Internationalen Biologie-Olympiade (Changwon, China) um Medaillen.
An der TU Kaiserslautern haben die Schüler interessante Einblicke in die Teilbereiche Botanik, Entwicklungsbiologie, Cytologie und Genetik gewonnen und konnten vor allem selbst praktische Versuche in den jeweiligen Labors durchführen. Organisiert wird das Praktikum von Kai Stahl, dem Landesbeauftragten der Biologie-Olympiade in Rheinland-Pfalz. Die Betreuung der SchülerInnen an der TU Kaiserslautern übernehmen in diesem Jahr Prof. Dr. Johannes Herrmann, Prof. Dr. Thomas Leitz, Prof. Dr. Bernhard Henrich, Dr. Rüdiger Arendholz und Dr. Roman Köhl.
Mehr zur Biologie-Olympiade unter www.biologie-olympiade.de