Deren Gründer, Dr. Horst George, 1940 in Stade geboren und Träger des Bundesverdienstkreuzes, erhielt am 21. Juni 2007 im Frankfurter Römer den Bruno H.-Schubert Preis, mit gesamt 100.000 € als höchstdotierter privater Preis für Umwelt und Natur in Deutschland. Er wird jährlich in drei Kategorien vergeben.
Mit seinem Team widmet sich Horst George seit Jahren dem Schutz des Ökosystems von Puñihuil auf der Insel Chiloé, Chile. In diesem mit großen Chancen als „Hot Spot“ der Artenvielfalt anerkannten Gebiet leben u.a. die vom Aussterben bedrohten Humboldtpinguine und Seeotter.
Unter Einbeziehung der Bevölkerung hat es Horst George erreicht, dass ein Naturschutzzentrum gegründet wurde und die Entwicklung zum nachhaltigen Tourismus stattfand. Große Brutkolonien, in denen sonst die Eier der Pinguine durch unkontrollierten Tourismus zerstört wurden, dürfen nun betreten werden. Eine fünf Kilometer breite Schutzzone, in der nicht mehr mit Netzten gefischt werden darf, erhält die Nahrungsgrundlage der Tiere. An der Einrichtung einer Meeresschutzzone wird gearbeitet.
Unterstützung fand dieses Projekt durch die Zoos in Landau und Bremerhaven. Zu der Preisverleihung in Frankfurt gratulierten Dr. Jens Ove Heckel, Direktor des Landauer Zoos und Frau Dr. Nicole Schauerte, stell. Direktorin des Zoo am Meer (Bild mit Horst George in der Mitte).