Der Männermodehersteller Ahlers hat nach Steuern im ersten Quartal 2009/10 4,4 Mio. EUR verdient, 2,3 Mio. EUR mehr als in der gleichen Vorjahresperiode. Maßgeblich hierfür waren steigende Roherträge durch konsequente Produktionsverlagerung und niedrigere Abschriften auf Überhangvorräte sowie reduzierte Kosten. Die Umsätze gingen gegen ein gutes Vorjahresquartal um moderate 3,6 Prozent auf 67,1 Mio. EUR zurück (Vorjahr 69,6 Mio. EUR). Erfreulich waren die Umsatzzuwächse von 2,3 Prozent im Premiumbereich sowie im eigenen Einzelhandel.
Unverändert solide präsentiert sich die Finanzsituation: Mit 59 Prozent Eigenkapitalquote (Vorjahr 53 Prozent) und nur sehr geringen Finanzverbindlichkeiten steht das Modeunternehmen auf stabilem Fundament.
Für das Geschäftsjahr 2009/10 rechnet der Vorstand des Ahlers Konzerns mit steigenden Ergebnissen bei leicht rückläufigen Umsätzen. Der im ersten Quartal erzielte prozentuale Zuwachs sollte sich aber im Laufe des Jahres abflachen, weil das Cost Saving Programm 2008 hauptsächlich im zweiten Halbjahr 2008/09 und ersten Halbjahr 2009/10 wirksam wurde.
Bereits am 24. März 2010 haben der Vorstand der Ahlers AG und die Geschäftsführung der Hatico Mode GmbH bekannt gegeben, dass sie ein Joint Venture mit dem Namen Jupiter Shirt GmbH gründen wollen, das seine volle Geschäftstätigkeit am 1. Oktober 2010 aufnehmen wird. Auf die Prognose für das laufende Geschäftsjahr der Ahlers AG sollte dies aber kaum Einfluss haben.