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Vorsorge für Teenager

Nur etwa 25 Prozent der Jugendlichen nutzen das Angebot der J1 – Ratgeber in den Arztpraxen informiert

(lifePR) (Essen, )
Untersuchungen des BKK Bundesverbandes zeigen, nur etwa 25 Prozent der Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren nutzen die Vorsorgeuntersuchung J1. Im Vergleich dazu liegt die Teilnehmerquote bei den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder (U3 bis U9 = Kleinkinder im Alter von sechs Wochen bzw. 5. Lebensjahr) dagegen deutlich höher, noch zwischen 80 bis 90 Prozent wie Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung belegen.

Die Jugenduntersuchung, J1 genannt, schließt den Kanon der kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen ab. Sie soll einerseits zeigen, ob die körperliche Entwicklung in der Pubertät normal verläuft, andererseits aber auch die seelische Situation beleuchten. Jugendliche können im Arztgespräch alle Themen ansprechen, die ihnen unter den Nägeln brennen: Haut- und Gewichtsprobleme, Sexualität, Verhütung, Drogen genauso wie Schwierigkeiten in der Schule, mit der Familie oder mit Freunden.

Experten des BKK Bundesverbandes sind überzeugt, würde die J1 genauso konsequent genutzt wie die anderen Vorsorgeuntersuchungen, gäbe es sicher deutlich weniger gesundheitliche Probleme bei Teenagern. Heute klagen rund ein Fünftel der 13- bis 15-Jährigen über Probleme am Skelettsystem und rund 15 Prozent der Teenager leiden an psychischen Auffälligkeiten wie Konzentrationsschwäche, Leistungsschwierigkeiten, Persönlichkeitsdefizite und Motivationsprobleme. Auch Drogenprobleme und Essstörungen beginnen oft in dieser Zeit.

„Gerade wenn sich Jugendliche subjektiv fit und gesund fühlen, sind sie schwer zum Arztbesuch zu motivieren“, berichtet Birgit Schauenburg, Expertin für medizinische Fragen beim BKK Bundesverband. „In diesem Alter gilt es oft als uncool zum Kinderarzt zu gehen und dann auch noch in Begleitung der Eltern.“ Was viele nicht wissen: Zur J1 dürfen Jugendliche auch allein gehen. Und natürlich gilt wie bei jedem Arztgespräch auch hier die absolute Vertraulichkeit. Mitgenommen werden sollte auf jeden Fall die Versicherungskarte und der Impfpass.

Einen schnellen Überblick über alle Früherkennungsuntersuchungen von U1 bis J1 sowie deren wichtigsten Maßnahmen und Ziele gibt ein kostenloser Ratgeber von Gruner + Jahr und dem BKK Bundesverband, der seit heute bundesweit in Praxen von Kinder- und Jugendärzten ausliegt.
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