Mit Schlussfahrerin Hürtgen am Steuer überquerte der siegreiche BMW Z4 GT3 nach 24 Stunden mit einem Vorsprung von drei Runden auf den zweitplatzierten Ferrari F430 GT2 vom Team AF Corse die Ziellinie. Platz drei belegte der Black Falcon Mercedes Benz SLS AMG GT3. Auch dem Team von JR Motorsport gelang mit einem BMW M3 GTR auf Rang 16 der Sprung in die Top-20.
"Das gesamte Schubert Team hat alles gegeben - und dafür wurden wir heute mit dem Sieg belohnt", meinte Farfus. "Dieses Rennen ist ein völlig anderes als die 24 Stunden vom Nürburgring, bei dem ich mit dem Team BMW Motorsport 2010 ebenfalls ganz oben stand. Aber ich kann sagen: Dubai ist etwas Besonderes. Die Atmosphäre ist klasse, die Fahrer unterstützen einander. Es hat mir immensen Spaß gemacht."
"Unsere Taktik ist perfekt aufgegangen", sagte Teammanager Stefan Wendl. "Zu Beginn des Rennens konnten wir uns mit der Startnummer 76 einen Vorsprung von zwei Runden erarbeiten, den wir dann verwalten mussten, ohne das Material übermäßig zu strapazieren und Risiken einzugehen. Durch einige glückliche Umstände konnten wir uns weiter absetzen. Für uns ist das unser erster großer Sieg bei einem 24-Stunden-Rennen und eine tolle Belohnung für jeden im Team."
Für BMW war es bereit der dritte Gesamtsieg auf dem "Dubai Autodrome". Bei der Premiere 2006 hatte das Team von Duller Motorsport mit einem BMW M3 CSL gesiegt und den Triumph im folgenden Jahr mit dem BMW Z4 M Coupé wiederholt. Damit ist BMW nun der erfolgreichste Hersteller bei dieser Veranstaltung.
Der BMW Z4 GT3 hat mit dem Erfolg einmal mehr seine Konkurrenzfähigkeit unter Beweis gestellt. Bereits in seinem Premierenjahr feierte das Fahrzeug, das seit 2010 zur Produktpalette des BMW Kundensport Programms zählt, Siege in der FIA GT3 Europameisterschaft. Auch auf der Langstrecke konnte der von einem 4,4-Liter Achtzylinder-Motor angetriebene Rennwagen mehr als einmal überzeugen. In Dubai gelang nun der erste Gesamtsieg bei einem 24-Stunden-Rennen.