Die Ministerin hob hervor, dass die Europäische Union über das Jahr 2013 hinaus eine starke Agrarpolitik brauche. Die 2-Säulen-Struktur der Gemeinsamen Agrarpolitik solle dafür beibehalten werden. Sie sei eine gute Grundlage zur Bewältigung künftiger Herausforderungen, wie zum Beispiel der Nahrungsmittel- und Biomasseversorgung bei zunehmenden Preisschwankungen auf den Märkten, der Bewältigung des Klimawandels, dem Erhalt der Biodiversität und vitaler ländlicher Räume. "Künftige Maßnahmen der Agrarpolitik müssen sich an diesen Zielen messen lassen", so die Ministerin.
Deutschland und Frankreich haben im Rahmen der deutsch-französischen Agenda 2020, die zwischen den beiden Regierungen vereinbart wurde, ein gemeinsames Positionspapier in die Beratungen des Informellen Agrarministertreffens eingebracht. "Ich möchte den Austausch mit allen Mitgliedstaaten führen. Nur gemeinsam können wir Entscheidungen treffen, die den Landwirten und der Gesellschaft in Europa dienen. Das gemeinsame Deutsch- Französische Positionspapier stellt dafür eine gute Grundlage dar", erklärte Aigner.