Luciano Bacheta holte am Samstag nach einem erstklassigen Start seinen zweiten Podestplatz in dieser Saison und schaffte es zudem den Abstand zum Tabellenführer Korjus zu verkürzen. Sandro Lukovic wird in seinem ersten Formelrennen guter 13.
Da kein Lauf des Formel Renault 2.0 Eurocup in Österreich ausgetragen wird kommen die beiden Rennen auf dem 5,403 km langen Kurs des Motodrom in Brünn wohl dem am nächsten was das Interwetten.com Junior Team als Heimspiel bezeichnen kann. Schließlich ist die tschechische Kulturmetropole nur 130 km von Wien entfernt. Dementsprechend motiviert ist man angereist und das Ergebnis des ersten Rennens bestätigte die Erwartungen.
Bereits im Qualifying legte Luciano mit zwei fünften Startplätzen den Grundstein dafür. Genau die richtige Ausgangsposition um eine seiner Stärken zu seinem Vorteil auszuspielen - den Start. Dieser gelang hervorragend und der Brite versuchte innen an seinem Vordermann vorbeizugehen doch der machte dicht. Also ging es über die Außenbahn und bereits vor der ersten Kurve lag der 20-jährige auf Rang drei. "Hätte Ribberas mich nicht eingebremst wäre ich noch weiter nach vorn gekommen. Ich war das ganze Rennen in Schlagdistanz zu Kout. Der machte jedoch keinen Fehler wodurch heute nicht mehr als Rang drei drin war", berichtet der Tabellen-Zweite der hinter Arthur Pic und Adam Kout im Ziel einlief. "Trotzdem war es ein super Gefühl wieder auf dem Podium zu stehen."
Sein Teamkollege, der Österreicher Sandro Lukovic, schlug sich in seinem ersten Formelrennen wacker und brachte seinen Boliden als 13. über die Distanz. "Wir sind zufrieden mit Sandros Leistung", erklärt Teamchef Michael Schneider. "In der Qualifikation belegte er Rang 13 und 12. Damit ist er bereits bei seinem ersten Saisonlauf in Schlagdistanz zu den Punkterängen." Am heutigen Tag hat es zwar noch nicht mit zählbaren Ergebnissen geklappt aber das Team ist zuversichtlich das es bereits in den nächsten Rennen soweit sein könnte.
Der morgige Lauf wird um 10:45 Uhr gestartet. Luciano wird aus der fünften und Sandro aus der zwölften Position ins Rennen gehen.