Die Kinderdemenz NCL (Neuronale Ceroid Lipofuszinose) umfasst eine Gruppe genetisch bedingter Stoffwechselerkrankungen, die meist im ersten Lebensjahrzehnt auftreten. Bei den betroffenen Kindern sterben nach und nach die Zellen der Netzhaut und des Gehirns ab. In der Folge erblinden sie, entwickeln eine Epilepsie und es kommt zum Abbau der geistigen und motorischen Fähigkeiten. Alle NCL-Krankheiten sind unheilbar, schreiten unaufhaltsam voran und führen zu einem frühen Tod, meist noch vor dem 30. Lebensjahr. Mit ca. 700 Betroffenen in Deutschland und 70.000 weltweit zählt NCL zu den seltenen Erkrankungen.
Die gemeinnützige NCL-Stiftung hat sich eine Zukunft ohne Kinderdemenz zum Ziel gesetzt (www.ncl-stiftung.de). Hierfür fördert sie im Rahmen eines internationalen Netzwerks ausgewählte Forschungsprojekte, um Therapiemöglichkeiten für NCL zu entwickeln. Zudem betreibt die Stiftung die so wichtige Aufklärungsarbeit bei Ärzten, Schülern und der breiten Öffentlichkeit. Sie finanziert sich ausschließlich über Spendengelder und ist deshalb auf Unterstützung angewiesen, um eine Zukunft ohne Kinderdemenz verwirklichen zu können. 2020 konnten wegweisende Projekte sowohl im klinischen Bereich als auch in der Grundlagenforschung initiiert werden. Sie gilt es weiterzuführen, um die gewonnenen Erkenntnisse in neue Therapieansätze umsetzen zu können. Hierzu soll auch der nächste NCL-Forschungspreis dienen - mit dem Preis wird eine vielversprechende Forschungsidee prämiert, die mit Hilfe der Anschubfinanzierung umgesetzt werden soll.
Die in Frankfurt/Main ansässige Clementine Kinderhospital - Dr. Christ’sche Stiftung unterstützt den Klinikverbund Bürgerhospital und das Clementine Kinderhospital. Das moderne Kinderkrankenhaus in Frankfurt mit seiner 160-jährigen Tradition legt seinen speziellen Fokus auf die Förderung der seelischen und körperlichen Gesundheit von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Die Stiftung verfolgt eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte in der Pädiatrie (www.ckh-stiftung.de). Durch Spenden ermöglicht sie Investitionen in Personal- oder bauliche Maßnahmen, die Finanzierung von kindgerechten Projekten, die Einrichtung spezieller Wohlfühlbereiche für die jungen Patienten sowie die Beschaffung innovativer Technik. In 2020 hat sich die Stiftung insbesondere für die personelle Ausstattung der Klinik im Bereich Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin engagiert. Einen anderen Schwerpunkt bildete die Weiterqualifizierung bereits ausgebildeter Pflegekräfte für die Kinderintensivmedizin.
Die gemeinnützige Frankfurter Tafel unterstützt bedürftige Frankfurter Familien wie auch Einzelpersonen über die Ausgabe von Lebensmitteln. Zielsetzung ist, Menschen, deren tägliches Brot nicht gesichert ist, in schwierigen Zeiten eine Überbrückungshilfe zu geben und materielle wie soziale Not zu lindern (www.frankfurter-tafel.de). Unternehmen können dabei mit Lebensmittelspenden, Sachspenden, Dienstleistungen und Geldspenden helfen. Auch die finanzielle Unterstützung Frankfurter Mitbürger/innen ist willkommen. Denn für die von der Tafel zu bewerkstelligenden Aufgaben fallen unterschiedliche Kosten an, z.B. für Benzin bzw. Diesel, da die Lebensmittel von der Abholstelle zu den Ausgabestationen transportiert werden müssen. So belaufen sich etwa allein die Spritkosten für die täglich im Einsatz befindlichen 12 Kühlwagen auf monatlich rund 4.000 Euro. Die COVID-19-Pandemie hat die Situation verschärft: für das Frühjahr 2021 erwartet die Frankfurter Tafel eine weitere deutliche Zunahme an Tafelkunden.
Die drei Organisationen bedachte IQVIA bereits in den vergangenen Jahren mit Spenden. Dazu Dr. Frank Wartenberg, President Central Europe von IQVIA Commercial: „Kontinuität ist für wissenschaftliche Forschung gerade im Bereich der Pharmakologie wichtig, um erfolgreich zu sein, aber auch für Weiterbildung und Patientenversorgung in der alltäglichen Praxis. Deshalb ist es uns bei IQVIA ein Anliegen, die bundesweit aktive NCL-Stiftung ebenso zu unterstützen wie die in Frankfurt ansässige Clementine Kinderhospital - Dr. Christ’sche Stiftung. Die COVID-19-Pandemie, deren Auswirkungen wir bei IQVIA kontinuierlich analysieren, stellt die Tafeln in Deutschland allgemein wie auch lokal in Frankfurt vor neue Herausforderungen insbesondere logistischer Art. Diese sind mit zusätzlichen Kosten verbunden, so dass wir hier gerne mit einer Spende unterstützen.“