- IWF-Chefin Lagarde: "Griechenland steht vor Finanzierungslücke, die auch durch Haushaltsmaßnahmen nicht gestopft werden kann."
- Asiatische Aktienmärkte nach schwachen US-Vorgaben im Minus
Nach dem gestrigen ifo-Index, der gleich zu Wochenbeginn ein Datenhighlight darstellte, stehen heute hauptsächlich Konjunkturdaten der zweiten Reihe auf dem Programm. In Deutschland ist dies das GfK-Verbrauchervertrauen für den Monat Oktober, das seine stabile Tendenz auch dieses Mal fortsetzen dürfte. Das französische Wirtschaftsvertrauen steht im September dagegen unter gemischten Vorzeichen. Während die Unternehmensstimmung der Banque de France mit einem unerwarteten Anstieg von 90 auf 93 Punkte überzeugen konnte, brachen die französischen Einkaufsmanagerindizes regelrecht ein. Besonders der Rutsch des Industrieindexes auf 42,6 Punkte lässt keinen Optimismus aufkommen und könnte das Wirtschaftsvertrauen belasten. Es zeigt sich somit einmal mehr, dass die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone mit Risiken behaftet bleibt. Auch in Deutschland war das Konjunkturbild zuletzt gemischt. Erst gestern konnte der ifo- Index den freundlichen Vorgaben von ZEW-Umfrage und Einkaufsmanagerindizes nicht folgen und enttäuschte mit einem unerwarteten Rückgang. In den USA stehen heute Datenveröffentlichungen zu den amerikanischen Hauspreisen (S&P-Case-Shiller- und FHFA-Index) sowie die Verbraucherumfrage des Conference Boards im Kalender. Letztere dürfte im September einen Anstieg verbuchen. Positive Vorgaben hierfür liefert das Michigan Sentiment (Grafik), das ersten Schätzungen zufolge eine deutliche Verbesserung auf 79,2 Punkte erzielen konnte. Ein Anstieg des Verbrauchervertrauens im Rahmen der Konsensschätzung erscheint daher realistisch. Zu erwähnen ist noch der Richmond-Fed-Index, für den ein leichter Anstieg auf -6 Punkte erwartet wird. Ob dies allerdings ausreicht, um dem Ausblick für den nationalen ISM-Index (Veröffentlichung am kommenden Montag) aufzuhellen, bleibt angesichts des enttäuschenden Empire-State-Indexes fraglich.
EUR-USD: Auch zu Beginn der neuen Woche blieb der Euro in der Defensive und fiel im Tief auf 1,2891 zurück. Noch ist die Juli-Aufwärtsbewegung intakt. Die Technik beginnt allerdings, sich einzutrüben. Wichtig ist auf der Unterseite nun die Marke 1,2740 (38,2 %-Retracement). Trading- Range: 1,2854 - 1,3010.