"Sicher erinnern Sie sich noch aus Ihrer Schulzeit an die Bildbeschreibung - sagt Fotograf und Mentor Consultant Volker Löffel.
Und er fährt fort: "Wie viele mehr Worte müssten Sie nutzen, um dieses Bild hier mit all seinen Bedeutungen und Interpretationen beschreiben zu können?"
Gerade in unserer schnelllebigen Zeit würde deshalb die Bildsprache immer wichtiger. Ein Foto sei eben nicht nur ein Foto. "Durch bewusst gestaltete Fotos und gezielt verwendete Bilder erzeugen Sie Aufmerksamkeit, und Sie vermitteln eine Aussage auf einen Blick, denn Bilder ergänzen Texte und können sie sogar ersetzen", ist sich der Fachmann sicher. Deshalb sei es folgerichtig lohnenswert, diese Form der nonverbalen Kommunikation gezielt und effektiv bei Pressemitteilungen und auf Websites einzusetzen.
Denn: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!"
Bereits unsere Ahnen zur Zeit der Urvölker nutzten die Bildsprache, um Geschichten, Sagen und Lebensweisheiten zu erzählen und über Generationen zu sichern. Es sind keine langen Texte, die wir in den Höhlen unserer Vorfahren finden, sondern detaillierte Bildszenen, die mit Inbrunst und Aussagekraft an die Wände gemalt wurden. Selbst wortgewandte Menschen, die der Kunst der Sprache in beeindruckender Weise mächtig sind, denken meist in Bildern, bevor sie diese durch Worte übersetzen und interpretieren. In der heutigen Zeit hat die Bildsprache Ihren festen Platz in unserem Leben. Kinder lernen in frühen Jahren anhand von Bildern unsere Umwelt zu begreifen und ob im zwischenmenschlichen Bereich oder in der professionellen Anwendung - die Aussage in einem Bild ist nicht nur bedeutend, sondern oftmals entscheidend.
"Hier noch ein Beispiel - wenn Sie das Wort "Elefant" hören - was sehen Sie dann vor Ihrem geistigen Auge? Den Schriftzug "Elefant" oder das Bild eines Elefanten?", fragt Volker Löffel. Zahlreiche Experimente hätten gezeigt, dass der Mensch in Bildern denke, da die Komplexität einer Situation so einfacher und verständlicher dargestellt werden könne. Um die gleiche Information mit Worten geben zu können, müssten unzählige Details benannt werden, um der Realität möglichst nah zu kommen. "Und an dieser Stelle spielt unser Gehirn nicht mehr mit, da die Anzahl der bewusst wahrgenommenen Informationen in kurzer Zeit begrenzt ist. Die Zahl der unbewussten Informationen hingegen, die wir aufnehmen können und die in einem Bild mitgeteilt werden, sind um ein Vielfaches höher," erklärt Volker Löffel.
Websites, Pressemitteilungen und Werbeaktionen sollten also stets auch unter dem Aspekt der aussagekräftigen und zielorientierten Bildsprache betrachtet werden.