Last-Minute Ade! – Trend zu frühem Buchen
Zufrieden mit dem Verlauf der dreitägigen Messe zeigten sich auch die Aussteller aus der Tourismus-Branche, die zum Teil zahlreiche Direktbuchungen abschließen konnten. Dabei zeichnet sich laut Umfrage der Messeleitung ein klarer Trend zu frühzeitigem Buchen ab: Waren in den vergangenen Jahren Last-Minute-Reisen für Kurzentschlossene besonders gefragt, gehen insbesondere Familien mit Kindern nun dazu über, ihre Ferien langfristig zu planen. So wurden auf dem Reisemarkt bereits jetzt zahlreiche Urlaubspakete für die Herbstferien geschnürt.
Klare Vorlieben zeichnen sich auch bei der Wahl der Reiseziele ab. So ist Ägypten in diesem Jahr besonders beliebt. Auch die Türkei ist wieder verstärkt im Kommen. Bei den Fernreisen stießen Australien, Asien, Südafrika und China auf dem Reisemarkt auf besonders großes Interesse. Doch auch Bus-Städtereisen – etwa nach München, Wien und Rom – sind nach wie vor beliebt. In Deutschland haben Berlin und Hamburg im Bereich Städtetourismus die Nase vorn. "Ein weiterer Trend sind Aktivreisen mit Wanderungen oder Radtouren", berichtet Hans-Joachim Schubert, Projektleiter bei der Saarmesse GmbH. Auch Wellnessangebote würden nach wie vor stark nachgefragt.
Wohn-/Reisemobile sind weiterhin voll im Trend. Die Besucher nutzten das Angebot zur Anmietung oder Kauf auf der Messe, insbesondere komfortable, kompakte Ausführungen der Reisemobile waren gefragt nebst Routenplanung.
Der Warndt stellt sich vor – gelebte deutsch-französische Zusammenarbeit
Viel Freude hatten Aussteller und Besucher in Halle 5, wo der Verein Zukunft Saar-Moselle Avenir Sehenswürdigkeiten und kulturelle Highlights des deutschen und französischen Warndts präsentierten. Mit spannenden Installationen und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm zeigten rund 30 Gemeinden, wie lebendig grenzüberschreitende Zusammenarbeit umgesetzt werden kann. Die deutsch-französische Freundschaft sei eben nicht nur Sache der Politik, hob der Forbacher Bürgermeister Charles Stirnweiss in seiner Ansprache hervor. Sie lebe vielmehr von den Initiativen der Bevölkerung, wie der gemeinsame Messeauftritt eindrucksvoll zeige.
Öko ist in – Autofrühling 2008 stieß auf große Resonanz
Autos sollen wenig verbrauchen, günstig im Unterhalt sein und möglichst wenig CO2 ausstoßen. So lässt sich die vorherrschende Meinung der Besucher des Autofrühlings 2008 zusammenfassen. "Der Umweltaspekt steht ganz klar im Vordergrund", sagt Sven Schulz, der beim Autofrühling für den Neuwagenbereich zuständig ist. So seien Kleinwagen und Fahrzeuge der Mittelklasse derzeit besonders begehrt. Eine große Nachfrage gebe es auch nach Erdgas-Umrüstungen, die eine langfristige Senkung der Unterhaltskosten ermöglichen. Hatten sich die Privatkunden im vergangenen Jahr mit Automobilkäufen eher zurückgehalten, scheint die Nachfrage nun wieder zu steigen. "Etwa 30 bis 40 Prozent der Messebesucher haben konkrete Beratungsangebote genutzt, sich gezielt informiert bzw. einen Termin für eine Probefahrt vereinbart", berichtet Sven Schulz. Finanzierungs- und Leasing-Angebote seien beim Gros der Hersteller und Händler heute Standard, da für die meisten Haushalte ein Neuwagenkauf ansonsten nicht darstellbar wäre.
Besuchermagnet auf der Messe war auch in diesem Jahr wieder die Oldtimer-Ausstellung in Halle 7, wo Laien und Kenner die Gelegenheit nutzten, kostbare Raritäten und kuriose Vehikel aus der Nähe zu betrachten.