Die Auszeichnung wurde gestern durch Stadtrat Markus Frank auf dem 3. Frankfurter Tourismustag im Römer an das Städel Museum überreicht. "Die Einführung des Preises zeigt, dass der Tourismus in Frankfurt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat", sagte Stadtrat Markus Frank. So werde Frankfurt immer beliebter als Städtereiseziel. "Mit dem Tourismuspreis wird der positiven Entwicklung Rechnung getragen", ist sich der Wirtschaftsdezernent sicher. Schließlich würdige der Preis Projekte und Bemühungen, die für die Touristen einen Anziehungspunkt bilden.
"Die hohe Qualität und die Vielfalt der eingegangen Bewerbungen hat es der Jury schwer gemacht, sich für einen Gewinner zu entscheiden", erklärte Thomas Feda, Geschäftsführer der TCF. "Ein wichtiges Marketingziel von uns ist die Positionierung der Stadt Frankfurt als Kunst- und Kulturstadt". Aus der Begründung der Jury, die sich aus Vertretern von Kultur, Stadt, Wirtschaftsförderung, Medien, TCF, Dehoga und IHK zusammensetzte, heißt es unter anderem: "Durch herausragende Veranstaltungen wie die Botticelli-Ausstellung rückt Frankfurt in den Mittelpunkt und wird weltweit als Kunstmetropole wahrgenommen. Der Imagegewinn für die Kulturstadt ist enorm. 'Botticelli' trug damit für den Tourismusstandort Frankfurt bei."
Zweiter Gewinner ist das DialogMuseum, das "mit seinem Angebot zur Vielfalt der Museumslandschaft beiträgt. Durch seinen Modellcharakter für ähnliche Projekte weltweit wird die innovative Vorreiterrolle von Frankfurt herausgestellt", so die Begründung der Jury.
Das Hotel Villa Oriental gewann den dritten Preis und überzeugte mit seinem individuellen Konzept: "Das orientalische, moderne und individuelle Haus in einem der internationalsten Frankfurter Viertel vermittelt seinen Gästen die Internationalität und Kreativität der Stadt."
Große Resonanz
Der Tourismuspreis wurde dieses Jahr als Ehrenpreis ausgeschrieben. Auch nächstes Jahr wird es wieder eine Ausschreibung geben. "Allerdings war die Resonanz so groß, dass es dann Kategorien geben wird, um die Stärken der einzelnen Einreichungen noch besser zu würdigen", so Stadtrat Markus Frank abschließend.
Und auch für das kommende Jahr gilt, dass es sich bei den Vorschlägen und Bewerbungen für den Frankfurter Tourismuspreis um Projekte oder Leistungen handeln muss, die den Tourismus in der Mainmetropole vorangebracht haben und einen touristischen Mehrwert für die Stadt und ihre Gäste schaffen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die Aktivität eines Einzelnen oder die gesamte Leistung eines Unternehmens handelt.