Der Studiengang MuN (Mikro- und Nanostrukturen), der als Schwerpunkt die Mikrosystemtechnik mit der Nanostrukturphysik kombiniert, wurde 2001 gemeinsam von den Fachrichtungen Physik und Mechatronik aus der Taufe gehoben und ist damals wie heute bundesweit einer der wenigen Studiengänge im so wichtigen Bereich der Mikro- und Nanotechnologie. Die enge Verzahnung zwischen Physik und Mechatronik macht es dabei möglich, das Studium je nach gewähltem Schwerpunkt als Diplom-Physiker/In oder als Diplom-Ingenieur/In abzuschließen.
Timo Bohnenberger schätzt rückblickend besonders den engen Kontakt zu den Professoren und deren „tatkräftige Unterstützung in unserer Ausbildung“. In seine Zukunft blickt er positiv, „denn die Berufsaussichten für Nanotechniker im Saarland sind hervorragend, da es eine enorme Dichte an entsprechenden Firmen im Umkreis der Uni gibt“.
Annegret Günther bleibt der Universität noch weiter erhalten. Sie beginnt in Kürze als Doktorandin ihre Promotion, die sie ihrem Lieblingsthema der Grundlagenforschung widmen wird.
Prof. Andreas Schütze würdigte das Engagement der beiden, „Sie waren echte Pioniere und haben sich und uns voll gefordert!“ Es waren nicht nur der anspruchsvolle Stoff zu bewältigen, sondern auch anfangsbedingte organisatorische Hürden durch die innovative Verknüpfung natur- und ingenieurwissenschaftlicher Inhalte. Der Studiengang Mikro-und Nanostrukturen stellt hohe Anforderungen.
Das Studium in kleinen Gruppen, betonte Prof. Rainer Birringer, wirke motivierend und fördere Eigeninitiative und Teamarbeit. Der Studiengang ist einerseits durch die vermittelte ingenieurwissenschaftliche Sichtweise sehr anwendungsorientiert.
Zugleich ist er aber auch in ein ideales Forschungsumfeld eingebettet, denn die Nano-Bio-Technologie ist einer der Forschungsschwerpunkte der Saar-Uni, zu der die Mikrosystemtechnik als Brücken- und Integrationstechnologie eine hervorragende Ergänzung darstellt. Vorlesungen im überschaubaren Rahmen und Übungen in Kleingruppen mit persönlicher Betreuung zum Teil durch Lehrbeauftragte aus der beruflichen Praxis garantieren optimale Studienbedingungen.
Viel Wert wurde gelegt auf die Mitarbeit in Projektgruppen zur frühzeitigen Orientierung in der Forschung. Nach dem Studienabschluss eröffnen sich exzellente Berufsaussichten in Forschung und Industrie, gelten die Mikrosystemtechnik und die Nanotechnologie doch als Schlüsseltechnologien des
21.Jahrhunderts.